endlich finde ich den mut, die kraft und auch den halbwegs freien kopf und hier meine gedanken wieder mal niederzulassen.
es hat sich so viel getan, es tut sich immer viel.
man täuscht sich, man fällt hin, sinkt tiefer und spürt wie das leben in einem aber weiterpocht. man will aufstehen und geradeaus sehen, schafft es aber gerade mal den kopf ganz leicht zu heben.
doch genau in einem solchen moment steht ein mensch an deiner seite, der dir nicht nur die hand reicht um dir aufzuhelfen, nein, der deinen ganzen körper stützt und sich schützen um dich legt.
man beginnt wieder wärme zu spüren, sie wahrzunehmen und auch ein wenig in sich aufzunehmen. da ist der punkt gekommen, wo man selbst versucht sich wieder hochzuziehen. jedoch ist es nicht nur diese eine täuschung die einen zum fallen gebracht hat. es wirken noch so viel andere dinge mit, die dich mit aller kraft versuchen wieder nach unten zu drücken.
lauter steine - überall.
wenn man es gerade geschafft hat aufzustehen und mit wakligen knien in einer umarmung verharrt, will man gleich los, davonlaufen und alles hinter einem lassen. doch zum glück ist jemand hier, der dich zurück hält, dich festhält und leise zu dir spricht. und genau dieser jemand nimmt dann deine hand, deinen ganzen körper und führt dich wie ein kleines kind, mit voller liebe und zuneigung zurück ins leben. sie nimmt mir einen teil meiner steine ab. übernimmt so viel meiner last und zeigt mir gar nicht wie erdrückend meine steine sein können, auch für sie. sie trägt selbst ihre steine, aber scheut nicht davor sich auch um meine zu kümmern.
man findet in sich verborgene, verschwunden geglaubte dinge wieder. liebe, freiheit, zuneigung, mut, kraft und ehrgeiz sich selbst nicht zu belügen.
ablenkung und hineingleiten in den schmerz wechseln sich ständig ab. man fühlt sich wie ein haus, wo jeder denkt er könnte ein und aus gehen, ohne meine erlaubnis....
man wird den gedanken nicht los sich klein und unwichtig vorzukommen. dinge fliegen an einem vorbei und alles scheint viel zu schnell.
ich brauch eine pause.
und du nimmst mich wieder an deine hand, drückst mich an dich und sagst mir: jetzt wird alles wieder gut.
ich höre deine worte und mir bleibt, durch mein kraftloses verhalten, keine andere wahl als dir zu glauben. du bringst mich hoch, bringst mich weiter und ich vertraue drauf, dass du mich auch dort hin bringst, wo wieder die sonne scheint und ich unendliches glück erfahren darf!!
- du siehst mir ins gesicht
ich seh alles nur dich nicht
zusammen allein
denn wir haben kein alphabeth das wir beide teilen
die spur hinter uns hält uns zusammen
doch auch sie zerfällt irgendwann,
ich weiß dass unter uns bald der boden bricht.... -