Ich wandle derzeit durch mein Leben wie ein einarmiger Bandit.
Eine sehr dumme Verletzung verschafft mir eine neugewonnene (hoffentlich kurzweilige) eingeschränkte Freiheit. Da ich natürlich gerade arbeitsunfähig bin, kann ich meiner schon so deprimierenden Arbeit entfliehen und doch hat das Ganze mit Freiheit nur wenig zu tun.
Ich kann mich weder selbst an- oder ausziehen, geschweige denn mir was zum Essen kochen. Ständig abhängig zu sein von der Hilfe anderer ist echt anstrengend und man hat das Gefühl völlig unselbstständig zu sein - das frustriert extrem. Jeder kleine Triumph, wie den Hosenknopf zu machen zu können, oder die Zahnpasta auf die Bürste zu bekommen, ist ein großer Erfolg. Wahnsinn, wozu man nicht alles zwei gesunde Hände braucht.
Diesen Eintrag zu tippen und dabei auch noch auf die Großschreibung zu achten, dauert wohl mindestens 3x so lang, wie sonst.
hhhmmm.... wahrscheinlich wir Freiheit doch überbewertet!!