Dienstag, 20. November 2012

eingeschränkte Freiheit

Ich wandle derzeit durch mein Leben wie ein einarmiger Bandit.
Eine sehr dumme Verletzung verschafft mir eine neugewonnene (hoffentlich kurzweilige) eingeschränkte Freiheit. Da ich natürlich gerade arbeitsunfähig bin, kann ich meiner schon so deprimierenden Arbeit entfliehen und doch hat das Ganze mit Freiheit nur wenig zu tun.
Ich kann mich weder selbst an- oder ausziehen, geschweige denn mir was zum Essen kochen. Ständig abhängig zu sein von der Hilfe anderer ist echt anstrengend und man hat das Gefühl völlig unselbstständig zu sein - das frustriert extrem. Jeder kleine Triumph, wie den Hosenknopf zu machen zu können, oder die Zahnpasta auf die Bürste zu bekommen, ist ein großer Erfolg. Wahnsinn, wozu man nicht alles zwei gesunde Hände braucht.
Diesen Eintrag zu tippen und dabei auch noch auf die Großschreibung zu achten, dauert wohl mindestens 3x so lang, wie sonst.

hhhmmm.... wahrscheinlich wir Freiheit doch überbewertet!!

Mittwoch, 7. November 2012

IdEaLiSt

Intuition und Gefühl ist die Mischung, die den Idealisten (Melancholiker) ergibt. Sie sehen in das Herz der Menschen, suchen tiefe Freundschaften und Interaktion mit anderen. Sie leben menschenzentriert. Sie als Idealist befinden sich in einem lebenslangen Prozess des Werdens. Sie suchen nach einem besonderen Sein, möchten eine unverwechselbare, besondere Identität haben. Sie suchen also ein Ziel. Das ist anders als bei den anderen drei Temperamenten. Diese haben ein Ziel. Da die anderen Typen ein Ziel haben und dies als natürlich ansehen, verstehen sie Sie als Idealisten nicht recht, weil Sie nach einem Ziel suchen. Man sagt, Woodstock sei ein gigantisches Idealisten-Festival gewesen, das zunehmend durch das massenhafte Dazukommen von Jägern "gestört" wurde. Idealisten haben starke Angst vor Einordnung. Sie haben Angst, verloren als Teil der Masse dazustehen. überall suchen Sie nach Zeichen Ihrer eigenen Bedeutung. Sie sind daher voller Leidenschaft, kreativ zu sein. Sie lieben es, anderen Menschen etwas Besonderes zu geben. Sie lieben es, normalen Menschen beizustehen, Ihnen zu helfen. Sie geben gerne Rat. Sie sind liebevoll und diplomatisch, haben eine einmalige Intuition für Menschen, der Sie einfach vertrauen. Sie müssen über menschliche Dinge nicht argumentieren oder Verhaltensgründe sortieren. Sie wissen fühlend. Sie als Idealist leben in der Zukunft, wo das gesuchte Ziel wartet. Sie leben im Möglichen, nicht so sehr im Wirklichen. Sie sind romantisch und begeisterungsfähig. Sie können, wenn Sie auf neuen Sinn treffen, auf der Stelle die Richtung ändern, was Sie zu schillernden Menschen machen kann. Wir sehen Sie manchmal als Schmetterling. Idealisten haben eine Diplomatische Intelligenz. 

Idealisten suchen bei Ihrer Arbeit nach Selbstverwirklichung, Identität und Integrität. Wenn Ihnen Ihre Arbeit das nicht bieten kann werden Sie oft von Schuldgefühlen geplagt, da Sie dann zur Überzeugung gelangen, dass Ihr wahres Selbst weniger bedeutend ist, als es sein sollte. 

Der Idealist (ca. jeder achte Mensch) möchte bedeutende Rollen spielen, möchte dass seine Beiträge Anerkennung finden. Die Idealisten streben besonders bei Ihrer Arbeit nach Vollkommenheit (das vollkommene Kunstwerk, Theaterstück, Roman, Film, Beziehung). Die Arbeit mit Menschen ist den Idealisten wichtiger als allen anderen Temperamenten.

Ihre Stärken 
  • Persönlicher und charismatischer Umgang mit anderen
  • Sie sind einfühlend und verständnisvoll
  • Sie sind fürsorglich, enthusiastisch und wortgewand
  • Zu Ihnen passen alle Tätigkeiten die die Möglichkeit bieten sich selbst zu finden
  • Sie richten Ihre Aufmerksamkeit auf die Bedürfnisse anderer und Sie bringen die Stärken anderer zum Vorschein


  • Ihre Schwächen 
  • Arbeiten in allen kaufmännischen und naturwissenschaftlichen Berufen
  • Sie haben einen Hang dazu, sich beim Zuhören und Zeigen von Anerkennung zu den anderen zu verausgaben (Sie wenden einen erheblichen Teil Ihrer Zeit für die Prioritäten anderer auf)



  • ganz gut getroffen dieser Persönlichkeitstest... als ob ich das alles nicht schon gewusst hätte, HAHA!!

    Montag, 10. September 2012

    bellyache

    Alles neu, alles anders, alles Linz.
    Eine neue Stadt darf ich seit kurzem mein neues zu Hause nennen. Es ist gar nicht mal so schlecht. Die Wohnung ist richtig toll geworden - zum Wohlfühlen, das Zusammenleben ist einfacher als erwartet - zum Kennenlernen und die Leute, die mich hier in Empfang genommen haben sind herzlich - zum Gernhaben. Aber trotzdem gibt es viele Moment mit Bauchweh.
    Der Start in einen neuen Job, das Selbstständig-sein, wenn auch schon bekannt, trotzdem ganz neu und anders, das Frei-fühlen. Letzteres fällt mir etwas schwer, denn daran merke ich, dass ich einen großen Teil, oder besser gesagt ganz viele kleine Teile in meiner alten Heimat zurück gelassen oder auch einfach vergessen habe. Ich sehne mich nach Freundschaft, nach der einen besonders. Ich sehne mich nach Orten, die mir vertraut sind und mir Geborgenheit und Alltäglichkeit vermittelten.
    Bauchweh, Bauchkribbeln - eines von beiden ist wohl ständig mein Begleiter. Aufregung und Angst wechseln sich ab, aber der Adrenalinpegel sinkt kaum. Anstrengend ist das. Und müde macht es.
    Und müde und angestrengt bin ich gerade von einem speziellen Bauchweh, dessen Ursache ich nicht ergründen kann. Aber es hat was mit Vertrauen, Nicht-trauen, Angst, Unsicherheit, Eifersucht und Nicht-wahr-haben-wollen zu tun. Autsch. Schon wieder.

    Und morgen schlafe ich zum ersten Mal alleine in der neuen, supidupi Pärchenwohnung. Mal schauen welches Bauchgefühl mich da besuchen kommt?!

    Donnerstag, 26. Juli 2012

    Bewerbung

    Die Medien Masse mitsamt des Werbewirrwarrs ist doch nur eine Marketing Masche der PR Prominenz (man hat mich darauf hingewiesen an dieser Stelle nicht Proleten zu schreiben) und zieht höchstens Presse Piraten an. Sie leiden ja alle unter der Internet Infektion und sind von oben bis unten mit Socialmedia Sekret übersäht. Aus allen Print Poren fließt Blog Blut und das Netzwerk Niesen hat sich zu einer Adwords Allergie verschlimmert. Was will die Welt nur mit all diesen Design(er) Drachen?!

    Mittwoch, 27. Juni 2012

    Ich hab mich verloren.

    Irgendwo auf dem Weg zum Erfolg, auf dem steinigen Weg zum Abschluss, auf dem beschwerlichen steinigen Weg zum Ende meines Studiums. Genau hier irgendwo auf der Strecke vom Entschluss zum Abschluss bin ich liegen geblieben. Wie ein Auto auf der Route 66 mit einem Reifenplatzer. Nur habe ich anscheinend zu laut Musik gehört um den Knall zu hören.
    Und jetzt steh ich da, in der prallen Sonne und glotze verdutzt aus der Wäsche. Und mir ist kalt in meinen verschwitzten Kleidern. Denn der Wind des Lebens bläst plötzlich so stark über meine Schulter, dass es mir eisig über den Rücken läuft.
    Nun steh ich da, ich schwanke mehr, und rufe verzweifelt in die weite Leere. Ich kann niemanden sehen oder hören- nicht mal mich selbst.

    Wer bin ich, dass mir die Schönheit dieses Moments nicht klarwerden kann?!

    Immer war ich jemand der auch an so einem Punkt irgendwann die Ironie belächeln konnte. Doch nun liegt außer Verzweiflung, Angst und damit verbundene Schlaflosigkeit nichts mehr in der Luft. Ich bin müde von all den stummen Hilferufen, den versteinerten Tränen auf meinen Wangen.

    Und nun?! Außer Rettungswägen, meinen Halluzinationen entsprungen, scheint nichts meine Wege zu kreuzen. Sonnenstrahlen und Sternenhimmel wechseln fast stündlich und trüben meinen Blick umsomehr. All die Schönheit des Lebens, die einst meine Augen zum Blinzeln und meine Lippen zum Schmunzeln gebracht hat, scheint nun von gleißender Hitze und dunklen Schatten ohne Ursprung bedeckt zu sein.

    Ich möchte aufwachen, weiterfahren, den warmen Wind mit meinen Haaren spielen lassen und mit einem Lächlen in Geborgenheit parken.
    Doch fernab jeglichen Optimismuses bleibt mir nur das Ausharren. In der gähnenden Weite rufe und schreie und weine ich verzweifelt nach mir selbst.

    Wach auf!!
    Wach auf!!
    Wach auf!!

    Lass mich dich in die Arme nehmen und mit dir gemeinsam den Regenbogen der Zufriedenheit erklimmen. Lass uns gemeinsam das Farbenspiel neu entdecken und bitte - bitte lass all dein Gepäck zurück. Am anderen Ende können wir neu beginnen - nur ich und ich!!

    Samstag, 28. April 2012

    Herz an, Kopf aus

    Heute hat Herr Lehmann einfach Recht:

    "Nehmen wir mal an,
    du würdest dein Herz nehmen,
    es in meine Hände legen,
    mir in die Augen sehen,
    mich in die Arme nehmen und sagen:
    dir kann ich vertrauen.
    Das wäre, der schönste Moment in meinem bisherigen Leben
    und den würd ich für kein Geld auf dieser Erde mehr geben,
    ich will ihn erleben."




    Donnerstag, 8. März 2012

    mein ständiger Begleiter



    unsere Beziehung wird immer inniger, aber ich hoffe doch, dass ich dich bald abhaken kann :)


    Montag, 27. Februar 2012

    Du bist da

    Du bist da.

    Du siehst mich an und lässt mich an deiner Freude teilhaben.
    Immer wieder nimmst du meine Hand und führst mich zu deinem kleinen Glück.
    An meiner Seite schläfst du ein, lässt dich von mir streicheln und schenkst mir mit einem Gutenachtkuss dein Vertrauen.
    Ich sehe dich, denn du bist da.
    Ich freue mich auf dich, deine kleinen Händchen, deine weichen Haare, dein Lächeln und deine Zuversicht, dass alles gut wird/ist.
    Es tut mir leid, was ich dir ohne dein Wissen angetan habe.
    Du bist ein Mensch, ein kleiner zwar, aber vollkommen und liebenswert.
    Zeit mit euch heißt abschalten, lachen und Liebe tanken.

    Du bist da.

    Donnerstag, 23. Februar 2012

    das Leben & ich #2

    Hallo Leben,

    ich bin es noch mal.
    Hast du meinen Brief etwa nicht erhalten?

    Wenn ja, warum änderst du dich dann nicht? Sondern machst alles noch mal schwerer?

    Ich glaub ich hab das nicht verdient.

    Gruß,
    N.

    Mittwoch, 22. Februar 2012

    Was (i)s er?

    Du erinnerst mich an Wasser.

    Das Meer am Morgen.
    still sanft beruhigend
    Die Sonne spiegelt sich in dir.

    Der Ozean am Abend.
    dunkel beängstigend unendlich weit
    Die Lichter glitzern auf deinen kleinen Wellen.

    Die hohen Wellen vor einem Sturm.
    aufschäumend laut gefährlich
    Das Auftürmen und plötzliche Zusammenrollen.

    Die Badewanne mit Kerzenschein.
    wohltuend brennheiß dampfend
    Der Schwindel im Wasserdampf.

    Der Teich im Wald.
    seicht tief unbegreiflich
    Die Angst vorm Einsinken und Ertrinken.

    Der Wasserhahn im Garten.
    eiskalt

    Du erinnerst mich an Wasser.
    unnahbar

    Donnerstag, 16. Februar 2012

    das Leben & ich

    Hallo Leben,

    Ich schreibe dir nun einen Brief, weil du anscheinend meine Gedanken doch nicht lesen kannst. Ich bin ziemlich wütend auf dich. Ich versteh nämlich nicht, wie du zu mir so sein kannst wie du eben bist?!
    Ich weiß, dass wir nicht immer gut miteinander klargekommen sind, aber oft wünsche ich mir, dass du einfach etwas zuvorkommender wärst. Irgendwie fühle ich mich von dir im Stich gelassen. Es ist ja schön und gut, dass du mir Steine in den Weg legst, ich soll ja auch was lernen. Aber langsam ist es echt genug.
    Ich erwarte ja nicht von dir, dass du deine Launen vollständig unterdrückst, aber kannst du nicht einfach mal dein Sonntagskleid überziehen und dich von deiner schönen Seite zeigen?!

    Ich hab es echt satt dir und dem Glück nachzulaufen und ich hab langsam auch keine Energie mehr mich ständig um dich zu kümmern. Ich möchte nicht mehr spielen, ich möchte auch einmal gewinnen!!

    Also bitte, wenn du bereit bist dich zu ändern, was ich sehr hoffe, dann lass es mich wissen.

    Liebste Grüße,
    N.

    PS: Ich kann mich an eine Zeit erinnern, da konnten wir Zwei auch richtig Spaß haben. Du auch? Dann lass uns doch dorthin zurückgehen. Gib uns noch eine Chance!!

    Mittwoch, 1. Februar 2012

    VER-TRAUE-N

    ich vertraue dir
    ich traue mich
    ich vertraue auf dich
    ich traue dir zu
    ich vertraue darauf

    ein Gefühl, dass sich nicht beschreiben, nicht rechtfertigen, nicht widerlegen lässt...

    Freitag, 13. Januar 2012

    "heute Nacht würde ich am liebsten unter meinem Bett schlafen"

    Man schämt sich dafür glücklich zu sein - nicht vor anderen, aber vor sich selbst.
    Man bestraft sich für jedes Lachen.
    Man geht Situationen aus dem Weg, die einen glücklich machen (könnten).
    Eine innere Stimme verbietet einem Dinge zu genießen oder zu viel Positives zu empfinden und der Verstand lässt sich mit Nichts mehr ausschalten - Herz funktioniert nicht mehr.
    Innerlich lobt man sich für jedes negative Gefühl und jede Träne bringt mehr Hass mit sich, weil einem erst beim Weinen bewusst wird, wie scheisse es einem wirklich geht.
    Man beginnt sich selbst für die schlechte Laune zu hassen und gleichzeitig suhlt man sich darin und genießt es noch tiefer zu graben.
    Ich beginne Menschen unerträglich zu finden, die mir sagen, dass ich schön bin, oder die mich sogar für lustig halten - und wende mich von ihnen ab.

    Aggression gewinnt an Macht, weil Gewalt, wenn auch nur gedacht, das Negative in einem verstärkt.
    Hass wird real, jedoch gibt es keinen Gegner, kein Ziel, das wirklich gehasst werden kann - man selbst und der eigene Verstand werden zur größten Angriffsfläche dafür.
    Gereiztheit steht am Tagesprogramm - scheiss Sonne....

    Mutlosigkeit und Trauer sind die Folgen von alledem und stellen einen nur wieder an den Anfang des Kreises.

    Dienstag, 10. Januar 2012

    the sticky one

    Sie: Du hast da was.
    Er: Was denn?
    Sie: Es klebt an dir.
    Er: Mach es weg!
    Sie (irritiert): Es geht nicht...
    Er (liebevoll): Hmmm, probiers noch mal.
    Sie zerrt daran.
    Er: Autsch.
    Sie schweigt.
    Er: Ich glaube, dass funktioniert nicht.
    Sie (verzweifelt): Aber es muss gehen!
    Er schweigt.
    Sie (fast panisch): Bitte mach es ab.
    Er (entschlossen, aber traurig): Es geht nicht, weil es zu mir gehört.
    Sie (weinerlich): Autsch!

    Dienstag, 3. Januar 2012

    Gedanken von gestern Nacht II

    5 years ago

    Ich saß auf der Couch in meinem Wohnzimmer und tippte einen etwas verdrehten Eintrag in meinen Blog.
    Mein Kopf war voll.... ganz voller Dinge, die mich beschäftigten, mir nächtlich die Tränen in die Augen jagten - aus verschiedensten Gründen.
    Mal war es Angst, mal Verzweiflung, ein anderes Mal konnte es auch Freude, Zufriedenheit oder aber auch Überforderung sein.
    Grundsätzlich empfand ich mein Leben als anstrengend. All das was mich beschäftigte, belastete mich sehr. Ich war eigentlich nur mehr am Aushandeln wann ich wo sein sollte, wollte oder musste und fühlte mich irgendwie zerrissen.... aber das war noch nicht das eigentlich Schlimme, denn das tat ich nur, um mich nicht mit anderen Dingen auseinander setzen zu müssen.
    Einige Deadlines tummelten sich im meinem Kopf und verknäulten sich immer mehr zu einem unlösbaren Knoten.
    Gedanken an die Zukunft, an das Dann, waren ständig präsent - ich wünschte mich in eine andere Zeit und konnte es eigentlich kaum erwarten. Nachts lag ich oft wach und malte mir vor meinem inneren Auge aus, wie es denn in 5 Jahren sein würde.
    Da wären dann so Entscheidungen wie, was will ich machen, wenn ich meine DA fertig habe, wo werde ich wohnen, wie vereinbare ich alles mit meinen Freunden, wie werde ich mit ihr klarkommen, wie wird es sein, wird sich alles so verändern, dass es für alle Beteiligten gut ist?! Ich nannte das Ganze aber nicht Neugierde.... ich wusste nicht wie ich es benennen konnte. Es war wie eine Flucht, vor allem davon was mir zu diesem Zeitpunkt bevorstand.
    Sich zusammen zu reißen, die Sachen anzupacken, die gerade eigentlich wichtig waren, fiel mir schwer. Es fühlte sich an, wie eine Sperre, eine innerliche, die nicht zu überwinden war....

    Müde von all diesen Erinnerungen schloss ich meine Augen - vor dem JETZT.

    Gedanken von gestern Nacht I

    Mein Kampf mit dir

    Mittlerweile nenn ich dich beim Namen.
    Ich frag nach dir, zumindest wann du da sein wirst.
    Dann weiß ich es, hab aber keine Ahnung, was ich mit dieser Information anfangen soll.
    Dann weiß ich nur, wann du bei ihm bist, er dich im Arm hält, dich wahrscheinlich küsst.

    Ich werde dir begegnen, nur welches Gefühl und wie viel davon wird sich bei mir auftun?

    Du bist die Hauptfigur.
    Nicht beim Uns, aber beim Du-mit-ihm.
    Du tust mir weh, obwohl du nicht einmal weißt, was das heißt.
    Doch ich, ich weiß das und deshalb hoffe ich, dass ich nicht selbst diejenige sein werde, die sich ins Schach-matt stellt.

    Vielleicht kann es irgendwann vorbei sein. All das, was ich dir ohne dein Wissen und deine Schuld auferlege.
    Du bedeutest mir viel, nicht im Sinne von Liebe.
    Viel mehr in der Bedeutung selbst - wer du bist und welche Rolle du bereits jetzt, ohne dass du mich kennst, in meinem Leben spielst.