Montag, 27. Februar 2012

Du bist da

Du bist da.

Du siehst mich an und lässt mich an deiner Freude teilhaben.
Immer wieder nimmst du meine Hand und führst mich zu deinem kleinen Glück.
An meiner Seite schläfst du ein, lässt dich von mir streicheln und schenkst mir mit einem Gutenachtkuss dein Vertrauen.
Ich sehe dich, denn du bist da.
Ich freue mich auf dich, deine kleinen Händchen, deine weichen Haare, dein Lächeln und deine Zuversicht, dass alles gut wird/ist.
Es tut mir leid, was ich dir ohne dein Wissen angetan habe.
Du bist ein Mensch, ein kleiner zwar, aber vollkommen und liebenswert.
Zeit mit euch heißt abschalten, lachen und Liebe tanken.

Du bist da.

Donnerstag, 23. Februar 2012

das Leben & ich #2

Hallo Leben,

ich bin es noch mal.
Hast du meinen Brief etwa nicht erhalten?

Wenn ja, warum änderst du dich dann nicht? Sondern machst alles noch mal schwerer?

Ich glaub ich hab das nicht verdient.

Gruß,
N.

Mittwoch, 22. Februar 2012

Was (i)s er?

Du erinnerst mich an Wasser.

Das Meer am Morgen.
still sanft beruhigend
Die Sonne spiegelt sich in dir.

Der Ozean am Abend.
dunkel beängstigend unendlich weit
Die Lichter glitzern auf deinen kleinen Wellen.

Die hohen Wellen vor einem Sturm.
aufschäumend laut gefährlich
Das Auftürmen und plötzliche Zusammenrollen.

Die Badewanne mit Kerzenschein.
wohltuend brennheiß dampfend
Der Schwindel im Wasserdampf.

Der Teich im Wald.
seicht tief unbegreiflich
Die Angst vorm Einsinken und Ertrinken.

Der Wasserhahn im Garten.
eiskalt

Du erinnerst mich an Wasser.
unnahbar

Donnerstag, 16. Februar 2012

das Leben & ich

Hallo Leben,

Ich schreibe dir nun einen Brief, weil du anscheinend meine Gedanken doch nicht lesen kannst. Ich bin ziemlich wütend auf dich. Ich versteh nämlich nicht, wie du zu mir so sein kannst wie du eben bist?!
Ich weiß, dass wir nicht immer gut miteinander klargekommen sind, aber oft wünsche ich mir, dass du einfach etwas zuvorkommender wärst. Irgendwie fühle ich mich von dir im Stich gelassen. Es ist ja schön und gut, dass du mir Steine in den Weg legst, ich soll ja auch was lernen. Aber langsam ist es echt genug.
Ich erwarte ja nicht von dir, dass du deine Launen vollständig unterdrückst, aber kannst du nicht einfach mal dein Sonntagskleid überziehen und dich von deiner schönen Seite zeigen?!

Ich hab es echt satt dir und dem Glück nachzulaufen und ich hab langsam auch keine Energie mehr mich ständig um dich zu kümmern. Ich möchte nicht mehr spielen, ich möchte auch einmal gewinnen!!

Also bitte, wenn du bereit bist dich zu ändern, was ich sehr hoffe, dann lass es mich wissen.

Liebste Grüße,
N.

PS: Ich kann mich an eine Zeit erinnern, da konnten wir Zwei auch richtig Spaß haben. Du auch? Dann lass uns doch dorthin zurückgehen. Gib uns noch eine Chance!!

Mittwoch, 1. Februar 2012

VER-TRAUE-N

ich vertraue dir
ich traue mich
ich vertraue auf dich
ich traue dir zu
ich vertraue darauf

ein Gefühl, dass sich nicht beschreiben, nicht rechtfertigen, nicht widerlegen lässt...