Alles neu, alles anders, alles Linz.
Eine neue Stadt darf ich seit kurzem mein neues zu Hause nennen. Es ist gar nicht mal so schlecht. Die Wohnung ist richtig toll geworden - zum Wohlfühlen, das Zusammenleben ist einfacher als erwartet - zum Kennenlernen und die Leute, die mich hier in Empfang genommen haben sind herzlich - zum Gernhaben. Aber trotzdem gibt es viele Moment mit Bauchweh.
Der Start in einen neuen Job, das Selbstständig-sein, wenn auch schon bekannt, trotzdem ganz neu und anders, das Frei-fühlen. Letzteres fällt mir etwas schwer, denn daran merke ich, dass ich einen großen Teil, oder besser gesagt ganz viele kleine Teile in meiner alten Heimat zurück gelassen oder auch einfach vergessen habe. Ich sehne mich nach Freundschaft, nach der einen besonders. Ich sehne mich nach Orten, die mir vertraut sind und mir Geborgenheit und Alltäglichkeit vermittelten.
Bauchweh, Bauchkribbeln - eines von beiden ist wohl ständig mein Begleiter. Aufregung und Angst wechseln sich ab, aber der Adrenalinpegel sinkt kaum. Anstrengend ist das. Und müde macht es.
Und müde und angestrengt bin ich gerade von einem speziellen Bauchweh, dessen Ursache ich nicht ergründen kann. Aber es hat was mit Vertrauen, Nicht-trauen, Angst, Unsicherheit, Eifersucht und Nicht-wahr-haben-wollen zu tun. Autsch. Schon wieder.
Und morgen schlafe ich zum ersten Mal alleine in der neuen, supidupi Pärchenwohnung. Mal schauen welches Bauchgefühl mich da besuchen kommt?!