Mittwoch, 27. Mai 2009

die macht meiner unmacht

meine augen die seinen blick minutenlang gefangen nehmen und ihn nicht loslassen, bis mein herz es schafft ein lächeln auf seine lippen zu zaubern....

fern ab jeder realität verbringe ich zeit mit ihm, die mir so viel gibt und gleichzeitig auch nimmt, dass sich in mir alles nur zu drehen beginnt. das was ich in mir spüre als gefühle auszudrücken, dazu bin ich (noch) nicht fähig. doch es fehlt an nichts. ich frag mich aber, gehemmt durch all meine erfahrungen und strukturwechsel in meinem leben, woher ich den mut nehmen kann, mich dazu zu bekennen.

unfähig auszudrücken was in mir vorgeht, schließe ich diesen eintrag mit hoffnung auf einen tollen urlaub, geliebte einsame stunden am meer und wundervolle (ein wort das mich seit etwa einer woche verfolgt :) ) gespräche.

- all the things i feel i need to say
i can't explain in any other way -

Montag, 25. Mai 2009

die andere seite der wahrheit....

und binnen minuten und ein paar klicks im netz - denkt man schon gar nicht mehr an dinge die einem noch vor kurzem so nah waren. die vergangenheit ist stets präsent und verdient auch ihren respekt, aber damit sollte gut sein. man sollte sagen können "danke mir geht es gut" und "schön, dass es dir gut geht". und keine gedanken an HÄTTE ICH, WÄRE ICH, TÄTE ICH verschwenden.... und genau das versuche ich jetzt und lass meinen stimmungsschwankungen keinen spielraum.

die wahrheit

JA, es fühlt sich gut an....

meine gedanken kreisen allerdings um die (un)absicht des tuns und handels. kann man wirklich zurückfallen in eine verloren geglaubte zweisamkeit, wie man sie schon so vermisst hat?! wie man glaubte sie nicht mehr erleben zu dürfen?!

mit dieser frage beende ich diesen abend und werde mich als 'mängelexemplar' alleine unter meiner decke verkriechen und seinen berührungspunkt streicheln.

gute nacht cassiopeia.

Sonntag, 24. Mai 2009

undurchsichtig....

der wind weht in meinen haaren und mein herz pocht wie wild. es ist das gefühl das mich seit tagen begleitet, mich in eine stimmung versetzt, die ich nicht zu beschreiben wage. es fehlen die verbindungen zum leben, die verbindungen zu menschen die eigentlich wissen wollten wies mir geht und wer ich bin. es umgibt mich ein interesse an momenten, die mir den atem rauben und mich zu entscheidungen zwingen, zu welchen in mich nicht in der lage fühle sie zu treffen.
die wolken am himmeln zeichnen mein leben, meine nächsten schritte, doch fehlt mir der mut und die unbefangenheit einfach aufzublicken und mit voller sehnsucht einzutauchen. auch das gefühl der (vor)freude und das dringende bedürfnis mich fallen lassen zu können, über'mann't mich.
und doch scheint alles seinen weg zu gehen, mich (un)gewollt mitzuschleifen und mir sogar augenblicke des glück zuzuwerfen. die gedanken und gefühle an den gestrigen tag scheinen sich in meinen gesicht festgetackert zu haben und erwecken den anschein völliger klarheit und unbändigbarer zufriedenheit.

aber wer, wenn ich nicht, darf ganz offensichtlich daran zweifeln?!

- i'm sorry, you got me -
(immer noch)

ps: ein sms (seit tagen) das mich verwirrt - STOP - eine freundschaft die wahrer und tiefer nicht sein kann - STOP - 100 punkte für etwas was er nicht getan hat - STOP -

Montag, 18. Mai 2009

wenn schneeschwangere wolken in deckstarre verharren

es gibt nun mal tage in die man sich hineinkuscheln möchte und die schönsten träume träumen will. ich denke so ein tag war heute.
es gibt nun mal gespräche, die nie enden sollten und einfach alltäglich licht in unausgesprochene konflikte und gefühle bringen müssten. ich denke so ein gespräch war heute.
es gibt nun mal gefühle, die man nicht so nennen kann, weil man sie noch nicht fühlen kann oder noch nicht bereit ist dazu. ich denke so fühle ich heute.
es gibt nun mal momente, die einen verwirren und trotzdem spaß machen. ich denke so ein moment war heute.
es gibt nun mal dinge, die einen von anderen dingen ablenken, abhalten oder einfach nur wichtiger scheinen. ich denke solche dinge gab es heute.

heute war ein schöner tag, die wolken blieben fern, die sonne rötete meine haut und das herz hüpfe vor freude auf dem tretboot rum.

- i'm sorry, you got me -

Sonntag, 17. Mai 2009

wem ruhm gebührt....

hab diese horror woche, auch wenns letztendlich nicht so schlimm war wie befürchtet, beinahe überstanden. und mir bleibt nicht mehr zu sagen als:

- liebenswerte lehrende
- kaum schlaf zwecks lernen
- 2x familienfeier
- zu viel bier (oder wieder mal genau richtig)
- zu wenig sonne
- zu wenig "beste freundin sein"
- hab ich zu wenig schlaf schon erwähnt?!
- aber gerade stolz auf meine arbeit

horror oder nicht, morgen ists um und es steht eine echt entspannende woche vor mir. ich hoffe mit viel mehr sonnenstunden (zeit für beste freundin sein) und genau so viel bier und gute gesellschaft wie diese woche :)

Montag, 11. Mai 2009

mitternacht

ich kann es innerlich gerade fast gar nicht ertragen, dass diese woche beginnt. hab angstzustände, stress und grad ein etwas konfuses telefonat....

aber es lässt sich ja nicht aufhalten.

ich denke ich bin ja auch irgendwie gewappnet und werd morgen beginnen die 4cm dicke mappe zu verschlingen und einzusaugen.

- you're fallin down, you hit the ground
you must rebound - stand up my friend -

Samstag, 9. Mai 2009

vakuum

irgendwie werd ich durch die welt geschleudert, wie ein kleiner gummiball. nur wer trägt die schuld daran. mich schupst niemand, mir sagt niemand was ich zu tun oder lassen habe und es ist auch niemand da, der mich von irgendetwas abhalten könnte. trotzdem bin ich mal da mal dort und immer irgendwie ganz DA, aber auch voll mit gedanken an eine ganz andere welt, weit weg - meinen träumen. von denen ich allerdings gerade glaube, dass sie aus geträumt sind. oder vielleicht auch nur gerade etwas überlastet, weil ich sie in letzter zeit sehr strapaziert habe....
es ist wie ein kreisel, der dreht sich natürlich um sich selbst (was ich als meinen ständigen wandel meines ichs und meiner einstellungen - sprich noch-nicht-definierten platz in dieser welt beschreiben würde) und bewegt sich dabei aber auch noch fort, doch ganz ohne ziel und vorbestimmten weg.

ich bin im NICHTS gelandet.

das vakuum hat sich ganz still um mein sein gelegt und versucht mir irgendwie gerade die luft und lust zu nehmen.
ich habe so viel erlebt die letzten tage, mit tollen und weniger tollen menschen zu tun gehabt und tu mir trotzdem schwer das ganze als positiv zu sehen. allerdings fühle ich mich auf der anderen seite, wenn ich mittendrin bin - seltsam erfüllt.
mal da mal dort zu sein ist ja an sich etwas schönes und auch etwas das ich lange in meinem leben gesucht habe, doch fällt es mir schwer, weil es mir so vorkommt, als ob ich mich selbst irgendwo auf dem weg vom einem zum anderen verloren hab. oder einen teil von mir vergessen habe....
ich denke meine aufgabe liegt für die nächsten paar tage einfach darin mich auf meine termine und verpflichtungen zu konzentrieren, um vielleicht einen teil von mir wieder zu finden, oder ihm die möglichkeit zu bieten sich bei mir wieder einzunisten und wohl zu fühlen.

viel zu viele worte für diese uhrzeit - herr schaffer ich komme!!

Dienstag, 5. Mai 2009

das traumbad

- wie glücklich es mich machen kann einen traum zu träumen. wenn ich ganz darin versinke und ihn im kopf beinahe lebe. in völliger ruhe die augen schließe und förmlich die unbeschreibliche zärtlichkeitder freiheit auf meiner haut spüre. leise höre ich mein herz schlagen und spüre die veränderung meines pulses, wenn der traum meinen körper durchflutet. ich kann es nicht aufhalten, heimlich ein zufriedenes lächeln auf meinen lippen zu tragen. -

man fühlt sich wie auf wolken, mitten unter brummenden motoren und lächelnden, freuderfüllten menschen. maikäfertreffen in hannover - hätte nicht gedacht, dass mich das doch so mitnimmt. die sehnsucht nach der eigenen freiheit auf 4 räder ist doch irgendwo in mir verborgen.

weiters ein wochenende mit meinem besten freund, den ich übrigens eh viel zu selten seh :)
gemütliche stunden, ohne jeglichen stress, nur ab und zu gedanken an den alltag daheim und diskussionen, die mich fordern und doch so glücklich machen. wieder mal mit neuen ansichten und einstellungen zu mir, zum leben, zum sinn(?) komme ich wieder nach hause.

tja, dass war ein flüchten vor meinem alltag, der mich heute wieder wie ein blitzschlag trifft. prüfungen stehen an und arbeiten, und lesen und und und und....

und morgen seh ich zum ersten mal die kleine prinzessin, die seit etwa einer woche nun ein kleiner erdenbewohner ist - ich heiße dich aus vollem herzen WILLKOMMEN.