Man schämt sich dafür glücklich zu sein - nicht vor anderen, aber vor sich selbst.
Man bestraft sich für jedes Lachen.
Man geht Situationen aus dem Weg, die einen glücklich machen (könnten).
Eine innere Stimme verbietet einem Dinge zu genießen oder zu viel Positives zu empfinden und der Verstand lässt sich mit Nichts mehr ausschalten - Herz funktioniert nicht mehr.
Innerlich lobt man sich für jedes negative Gefühl und jede Träne bringt mehr Hass mit sich, weil einem erst beim Weinen bewusst wird, wie scheisse es einem wirklich geht.
Man beginnt sich selbst für die schlechte Laune zu hassen und gleichzeitig suhlt man sich darin und genießt es noch tiefer zu graben.
Ich beginne Menschen unerträglich zu finden, die mir sagen, dass ich schön bin, oder die mich sogar für lustig halten - und wende mich von ihnen ab.
Aggression gewinnt an Macht, weil Gewalt, wenn auch nur gedacht, das Negative in einem verstärkt.
Hass wird real, jedoch gibt es keinen Gegner, kein Ziel, das wirklich gehasst werden kann - man selbst und der eigene Verstand werden zur größten Angriffsfläche dafür.
Gereiztheit steht am Tagesprogramm - scheiss Sonne....
Mutlosigkeit und Trauer sind die Folgen von alledem und stellen einen nur wieder an den Anfang des Kreises.
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