Irgendwo auf dem Weg zum Erfolg, auf dem steinigen Weg zum Abschluss, auf dem beschwerlichen steinigen Weg zum Ende meines Studiums. Genau hier irgendwo auf der Strecke vom Entschluss zum Abschluss bin ich liegen geblieben. Wie ein Auto auf der Route 66 mit einem Reifenplatzer. Nur habe ich anscheinend zu laut Musik gehört um den Knall zu hören.
Und jetzt steh ich da, in der prallen Sonne und glotze verdutzt aus der Wäsche. Und mir ist kalt in meinen verschwitzten Kleidern. Denn der Wind des Lebens bläst plötzlich so stark über meine Schulter, dass es mir eisig über den Rücken läuft.
Nun steh ich da, ich schwanke mehr, und rufe verzweifelt in die weite Leere. Ich kann niemanden sehen oder hören- nicht mal mich selbst.
Wer bin ich, dass mir die Schönheit dieses Moments nicht klarwerden kann?!
Immer war ich jemand der auch an so einem Punkt irgendwann die Ironie belächeln konnte.
Doch nun liegt außer Verzweiflung, Angst und damit verbundene Schlaflosigkeit nichts mehr in der Luft.
Ich bin müde von all den stummen Hilferufen, den versteinerten Tränen auf meinen Wangen.
Und nun?!
Außer Rettungswägen, meinen Halluzinationen entsprungen, scheint nichts meine Wege zu kreuzen. Sonnenstrahlen und Sternenhimmel wechseln fast stündlich und trüben meinen Blick umsomehr.
All die Schönheit des Lebens, die einst meine Augen zum Blinzeln und meine Lippen zum Schmunzeln gebracht hat, scheint nun von gleißender Hitze und dunklen Schatten ohne Ursprung bedeckt zu sein.
Ich möchte aufwachen, weiterfahren, den warmen Wind mit meinen Haaren spielen lassen und mit einem Lächlen in Geborgenheit parken.
Doch fernab jeglichen Optimismuses bleibt mir nur das Ausharren.
In der gähnenden Weite rufe und schreie und weine ich verzweifelt nach mir selbst.
Wach auf!!
Wach auf!!
Wach auf!!
Lass mich dich in die Arme nehmen und mit dir gemeinsam den Regenbogen der Zufriedenheit erklimmen. Lass uns gemeinsam das Farbenspiel neu entdecken und bitte - bitte lass all dein Gepäck zurück. Am anderen Ende können wir neu beginnen - nur ich und ich!!
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