Montag, 27. April 2009

- briefe -

ich bin gerade totmüde von der uni nach hause gekommen und habe mich vor meinen laptop gesetzt. gedankenversunken, nach all den routinemäßigen klicks durchs netz, öffne ich meinen ordner "allerlei" und finde briefe an meine mum. ich muss mit tränen :( in den augen meine kindliche naivität belächeln. und andererseits schildere ich in einem dieser briefe eine geschichte mit so viel herz, gefühl und aufrichtigkeit, dass mir jetzt, über 5 jahre später, noch immer ein schauer über den rücken läuft. ich kann mich noch so genau daran erinnern, wenn ich meine worte lese und würde am liebsten in den flieger steigen, um die person meiner erzählung zu umarmen....

alte geschichten auszugraben ist etwas wunderbares, auch wenn es traurige, schmerzhafte geschichten sind, ist es doch schön zu spüren und zu merken, dass man daran gewachsen ist. und zwar genau daran. nur das leben selbst, ganz individuell, bringt uns zu dem punkt an dem wir/ich heute stehe(n).

letzte woche besuchte ich eine lesung von ulrich schaffer, welcher mich mit seinen texten und ansichten zum leben immer wieder inspirierte. ich habe mir über sehr viele dinge gedanken gemacht und mir auch schon einen kleinen spickzettel geschrieben um wertvolle gedankengänge nicht zu verlieren. wenn die zeit kommt, werde ich mich genau darin vergraben und meine eigene kleine version von "lebensphilosophie" verfassen :) . (i'm in this mood.)

und jetzt gerade warte ich noch, dass es zu regnen beginnt und all meine pläne bezüglich "laufen gehen" ins wasser fallen.... *platsch*

"wer mit dem einen fuß in der vergangenheit und mit dem anderen in der zukunft steht - "pisst" aufs leben." (harmlose variante von m.n. - qaf)

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