Sonntag, 29. Dezember 2013

Von Jägerinnen und Sammlerinnen

Die eine ist ständig auf der Suche. Steckt die besten Jagdreviere ab, legt sich auf die Pirsch und hält stets die Augen offen. Sie bringt ihre Beute nach Hause, präsentiert sie stolz und verliert nach getaner Arbeit wohl sehr schnell das Interesse.

Die andere nimmt sich etwas mehr Zeit. Ist sehr lange unterwegs, steckt alles was schön ist in ihre Taschen und hortet ihre Beute. Zu Hause hegt und pflegt sie ihre Errungenschaften und ist stets bedacht, dass es ihren Sammelstücken gut geht. Dafür verzichtet sie auch gerne selbst. Doch sie behält ihre schönen Dinge oft zu lange. Dann versucht sie ihr Bestes sie vorm Verwesen zu retten. Meistens endet es dann damit, dass sie wohl oder übel aufgeben muss, ihr erneutes Misslingen betrauert, bis sie sich abermals auf die Reise begibt. Und das Sammel nimmt kein Ende...

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