Ich steh mit beiden Füßen am Boden - trotzdem
wackelig. Erst war mir nicht klar warum, doch ein kleiner Windhauch hat den
Schnee von meinen Schuhen geweht und ich sehe, dass ich an jedem Bein einen
anderen Schi trage. In Länge, Breite und Farbe völlig unterschiedlich.
Ich versuche mit dieser Situation klar zu
kommen. Probiere jeweils auf einem Bein zu stehen, balanciere und versuche das
Gleichgewicht zu halten. Aber so sehr ich mich auch bemühe, es scheint
unmöglich zur Ruhe zu kommen. Die wohl beste Idee wäre es, die Schier
abzuschnallen und mich auf ein Snowboard zu stellen. Mit beiden Beinen auf
einem Brett – das verspricht Festigkeit und Sicherheit.
Doch noch habe ich nicht den Mut die Bindung
der Schier zum Öffnen genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Moment des
Abschnallens fühlt sich in meiner Vorstellung noch wie ein Sturz an – nicht wie
der freie Fall, dem man vielleicht auch etwas Positives abgewinnen könnte.
Außerdem ist das Snowboard noch nicht in Sicht. Ich brauche es wohl erst griffbereit, dass ich meine sicheren Bretter loslassen kann.
Außerdem ist das Snowboard noch nicht in Sicht. Ich brauche es wohl erst griffbereit, dass ich meine sicheren Bretter loslassen kann.
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